Launching in April 2009 TROIKA EDITIONS London will exclusively edition two of Martin Boettchers photographs.Ab April 2009 werden zwei Fotoarbeiten von Martin Boettcher exklusiv bei TROIKA EDITIONS London editiert.über Martin BöttcherMartin Böttcher passt als Künstler in keine Schublade.Er kam als Autodidakt über die Malerei 1993 zu seiner ersten Einzelausstellung. Seit dem hat er mit Skulptur, Plastik, Zeichnung, Siebdruck, Fotografie, Film, aber auch mit neuen Medien, Licht- und Klanginstallationen gearbeitet und wird heute international ausgestellt und publiziert. Beruflich hat er ebenfalls viele kreative Genres erlernt: Vom Keramiker und Objektdesigner über den Grafiker bis hin zum Beruf des Architekten, der in seiner Vielschichtigkeit Martin Böttcher wohl am ehesten entspricht und den er heute hauptberuftlich ausübt.Bei aller Vielseitigkeit seiner Ausdrucksmittel spielenseine Arbeiten doch immer mit dem Themenfeld dermenschlichen Wahrnehmung. Sei es die Faszination desAlltäglichen der er mit seinen Schattenstudien nachspürt,die Relativität der Zeit der er mit Zeitrafferfilmen aufden Grund zu gehen versucht, oder seine vielschichtigenRauminstallationen die mit den Assoziationen derBesucher spielen und sie so zum aktiven Bestandteilseiner Kunst werden lässt.Vita Martin Boettcher - Martin Böttcher:1972geboren in Aurich, Deutschlandseit 1990Freie künstlerische Arbeit im Bereich Malerei und Photographie1993-94Ausbildung zum Keramiker bei Dipl. Designer Bernd Stüber, Münster, Westf.1994-95Keramikatelier in Frankfurt/Main1995-97Gründungsmitglied der Künstlervereinigung "The Edge"Gründungsmitglied des Plattenlabels "Sport"1997-2004Architektur-Studium an der TU-Darmstadtseit 2004selbstständiger Architekt und Künstlerseit 2006Mitglied der PHRIX-Künstlergemeinschaft, Hattersheim am Main2006Gründung der morganic gmbh / Projektentwicklungsgesellschaft für nachhaltiges BauenMartin Böttcher lebt und arbeitet in FrankfurtAusstellungen, Projekte, Preise - Martin Boettcher - Martin Böttcher:Real Photographie AwardAm 17.09.2007 nominiert eine fünfköpfige internationale Jury die Photographie "Westhafen Tower" von Martin Böttcher für den REAL Photography Award. Zum höchstdotiertesten weltweiten Photographiewettbewerb reichten unzählige Bewerber ihre Arbeiten ein, aus denen insgesamt 30 ausgewählt wurden. Sie werden nun in Rotterdam ausgestellt. Der Preisträger für den Award wird am 20.03.2008 bekannt gegeben und erhält 50.000,- Euro Preisgeld. Zur Ausstellung erscheint ein vierfarbiger Katalog.2008REAL Photography Award Exhibition, Nederlands Fotomuseum LP2, RotterdamLuminale08, Licht- und Klanginstallation auf der lightsite im Kurpark Wiesbaden2007PHRIXmas - Werkschau der Phrix-KG, HattersheimBrotlose Kunst - Gruppenausstellung Urbansm¸hle, Route Industriekultur Rhein-MainMomentum - Mediale Kunstinstallation, Route Industriekultur Rhein-Main, Kooperation mit das modularNominierung für den mit 50.000,- Euro dotierten REAL Photography Award2006Phrix3 und PHRIXmas: Werkschauen der Phrix K¸nstlergemeinschaft, Hattersheim am Main2005Lichtgeschwindigkeit - Galerie im Nassauer Hof, Hattersheim am Main2004"Incidencia de la llum", Einzelausstellung, kommunale Galerie, St. Perpetua, Barcelona, Spanien.Galerie Segovia Isaacs, BarcelonaPhrix-KG - Werkschau2003MT2003 - Kunstverein Medienturm, Graz, ÖsterreichSichten 6 - Deutsches Architekturmuseum, FrankfurtAntipode - Kunst am Bau Projekt, Frankfurt, Kooperation mit KAB und prosa1. Preis Skulpturenwettbewerb - St. Perpetua, Barcelona, Spanien, Bau einer groflformatigen Skulptur im öffentlichen Raum (luz y sombra)Atem - szenische Wiederbelebung der Industrieruine Phrix in Hattersheim in Form einer Licht- und Klanginszenierung. Kooperation mit J. Henn und das modular2002-2003Venezia! - Kunst und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (Bonn)2002Das Geheimnis des Schattens - Ausstellung Deutsches Architekturmuseum, FFM2001Sichten 5 - Centralstation (Darmstadt)20001. Preis Architekturwettbewerb "Vinothek Schloss Vollrads", Rheingau1996digital interpolating - The Edge Werkschau, FFM1994Kunst am Flufl - Museumsufer, FFM1993Part 2 - Einzelausstellung (Malerei), Part-Galerie, FFMProjekte - Martin Boettcher - Martin Böttcher:Fotografien, photography - Martin Boettcher - Martin BöttcherCarrer de Trelawny, collagePhotomontageBarcelona, Spanien, 2003B 65, H 100cmEdition 10Fineartprint auf Hahnemühle Photo RagDas Bild zeigt eine Wohnhausfassade nahe des Port olympic in Barcelona. Die 18 Etagen zeigen neun unterschiedliche Sonnenstände und ihre Auswirkung auf die Gestalt. Hierzu wurde das Gebäude über 10 Stunden im Minutenrythmus fotografiert und die Bilder später digital zusammenmontiert.siehe auch LichtGeschwindigkeitHoliday Inn, Decantur, Georgia,PhotographieGeorgia, USA, 2005B 120, H 90cmEdition 9LamdaPrint, DiasecDas Bild zeigt den Hinterhof des Holiday Inn Hotels in Decantur bei Nacht. Der Schatten auf der Fassade stammt von einem Baum, welcher von der Sicherheitsbeleuchtung angestrahlt wurde.Peeks Motel, Miami City BeachPhotographieFlorida, USA, 2005B 60, H 80cmEdition 9LamdaPrint, DiasecDie Schatten stammen von einer Swimmingpool-Überdachung.SchattenfischePhotographieBangkok, Thailand, 2006noch keine EditionFotografien, photography - Martin Boettcher - Martin BöttcherOhne TitelPhotographieBarcelona, Spanien, 2001noch keine EditionOhne TitelPhotographieFreiburg, Germany, 2005noch keine EditionOhne TitelPhotographieBarcelona, Spanien, 2001noch keine EditionPatio, BarcelonaPhotographieBarcelona, Spanien, 2001noch keine EditionFotografien, photography - Martin Boettcher - Martin BöttcherSchattenmenschen 1PhotographieBarcelona, Spanien, 2001noch keine EditionSchattenmenschen 2PhotographieBarcelona, Spanien, 2001noch keine EditionSchattenmenschen 3PhotographieBarcelona, Spanien, 2001noch keine EditionSchattenmenschen 4PhotographieBarcelona, Spanien, 2001noch keine EditionOhne TitelPhotographieBangkok, Thailand, 2006noch keine EditionFotografien, photography - Martin Boettcher - Martin BöttcherDeath Valley 1PhotographieCalifornia, USA, 1989B 13, H 13cmAppetizer-Edition 100FineArtPrint auf Epson Photoquality Paper, MDFDas berühmte "Tal des Todes" in Kalifornien: 6:30h morgens, 35 Grad im Schatten.Der Künstler gibt jedes Jahr eine kleinformatige "Appetizer-Edition" heraus. Sie stellen einen kostengünstigen Einstieg in die Welt des Kunstsammelns dar und sollen an das Werk des Künstlers heranführen. Preis: 39,-Euro/Stück zzgl. Versandkosten.Death Valley 2PhotographieCalifornia, USA, 1989B 13, H 13cmAppetizer-Edition 100FineArtPrint auf Epson Photoquality Paper, MDFFotografien, photography - Martin Boettcher - Martin BöttcherCarrer de Trelawny - OriginalPhotographieBarcelona, Spanien, 2001B 13, H 13cmAppetizer-Edition 100FineArtPrint auf Epson Photoquality Paper, MDFEinzelbild aus einer ca. 600 Bilder umfassenden Schattenstudie. Siehe "LichtGeschwindigkeit"Carrer de Trelawny - 4xPhotomontageBarcelona, Spanien, 2001B 13, H 13cmAppetizer-Edition 100FineArtPrint auf Epson Photoquality Paper, MDFDurch die Wiederholung wird die Fassade langsam zu einem abstrakten Muster.Carrer de Trelawny - 16xPhotomontageBarcelona, Spanien, 2001B 13, H 13cmAppetizer-Edition 100FineArtPrint auf Epson Photoquality Paper, MDFIn der Überhöhung der Photomontage wird die Fassade schliesslich nahezu irreal. Ein abstraktes Muster entsteht.Film, video, videoart - Martin Boettcher - Martin Böttcher:oneDay oneSecond oneMinuteist das Produkt einer Kunstaktion vom 15. August 2007. Assistenz: Katharina FriedrichDer etwa einminütige Film zeigt den leeren Innenraum einer ehemaligen Mühle in Hattersheim am Main. An einer Säule im Vordergrund sieht der Betrachter eine schwarz-weisse slowmotion Filmsequenz eines fallenden Wassertropfens. Im Raum selbst vergeht während dessen ein ganzer Tag, was an den sich ändernden Lichtstimmungen ablesbar ist.Der Prozess:Eine Digitalkamera auf einem Stativ - es ist der Morgen des 15. August. Der Künstler klebt ein Plakat an eine Säule im Vordergrund, die Kamera macht ein Foto...Ein zweites Plakat wird über das erste geklebt, die Kamera macht ein weiteres Foto. Dieser Prozess setzt sich im Minutenrythmus bis zur Dämmerung fort. Während dieser Zeit ist der Papierstapel auf 10cm Dicke angewachsen und umfasst ca. 600 übereinandergeklebte Plakate. Die entstandenen 600 Digitalfotos werden im Anschluss in einen Zeitrafferfilm umgewandelt, der die tatsächlich vergangenen 10 Stunden auf ca. 1 Minute beschleunigt. Erst jetzt wird deutlich, dass es sich bei den Plakaten um Einzelbilder aus der nun sichtbaren slowmotion Filmsequenz handelte. Es lief also tatsächlich ein Film im Raum ab, allerdings in einer Geschwindigkeit von einem Bild pro Minute. Der Mensch braucht ca. 25 Bilder pro Sekunde um bewegte Bilder wahrzunehmen; eine Fliege 300, eine Schildkröte...?Kurzbeschreibung:1day1second1minuteist das Produkt einer Kunstaktion vom 15. August 2007.Assistenz: Katharina FriedrichÜber gut 10 Stunden wurden jede Minute ein Plakat an eine Stütze im leeren Innenraum der historischen Urbansmühle geklebt. Und abfotografiert. Die 600 Fotografien wurden anschliessend in einen Zeitraffer-Film umgewandelt. So treffen drei Zeitebenen aufeinander: 1 Tag der im Hintergrund vergeht, 1 Sekunde eines fallenden Wassertropfens, 1 Minute Film für den Betrachter.Film, video, videoart - Martin Boettcher - Martin Böttcher:Werkzyklus LICHTgeschwindigkeitSchattenstudien in Form von Zeitrafferfilmen, seit 2003Lichtgeschwindigkeit: die Geschwindigkeit mit der das Sonnenlicht Tag für Tag unsere Umwelt durchwandert... In seiner Bewegung erschafft es Schatten und lässt sie wieder verschwinden. Sonnenlicht modelliert Räume, Körper, Landschaften und Architekturen und verändert deren Erscheinungsweise kontinuierlich. Diesen Phänomenen auf der Spur, dokumentiert Martin Böttcher in hunderten von Fotografien das Spiel von Licht und Schatten auf Gebäudefassaden und generiert daraus Zeitraffer-Filme. So wird das dynamische Spiel von Licht und Schatten in 400facher Geschwindigkeit als tatsächliche Bewegung eindrucksvoll sichtbar.lichtGeschwindigkeitSchattenstudie 02 / CollageTitel: Calle Trelawny (Collage)Ort: Barcelona, SpanienDatum: 02.07.2003Aufnahmezeitraum: 9:24 - 19:23hFilmformat: 1024 x 768 PixelLänge: 2:15 Min.Für diese Arbeit wurde die Südfassade am Port Olympic 10 Stunden lang im Minutenrythmus fotografiert, digital bearbeitet und dann in einen Zeitraffer-Film umgewandelt.lichtGeschwindigkeitSchattenstudie 01Titel: Carrer de Londres 96Ort: Barcelona, SpanienDatum: 24.06.2003Aufnahmezeitraum: 13:40 - 19:10hFilmformat: 1024 x 768 PixelLänge: 0:49 Min.Für diese Arbeit wurde die klassizistische Fassade in der Eixample von Barcelona 5,5 Stunden lang im Minutenrythmus fotografiert und dann in einen Zeitraffer-Film umgewandelt.lichtGeschwindigkeitSchattenstudie 09Titel: Koenigsberger Strasse 1Ort: Frankfurt am MainDatum: 13.03.2007Aufnahmezeitraum: 6:29 - 17:57hFilmformat: 1024 x 768 PixelLänge: 2:03 Min.Für diese Arbeit wurde die Bürofassade knapp 10 Stunden lang im Minutenrythmus fotografiert, die Fotos digital bearbeitet und dann in einen Zeitraffer-Film umgewandelt.lichtGeschwindigkeitSchattenstudie 05Titel: Calle Beato Oriol 7Ort: Montcada, Barcelona, SpanienDatum: 14.08.2003Aufnahmezeitraum: 10:58 - 12:42hFilmformat: 1024 x 768 PixelLänge: 0:30 Min.Für diese Arbeit wurde die Hotelfassade knapp 2 Stunden lang im Minutenrythmus fotografiert, die Fotos digital bearbeitet und dann in einen Zeitraffer-Film umgewandelt.Eine kleine Anekdote:Der Geschäftsführer des Hotels "Apart" hat mich gleich von Anfang an argwöhnisch bei meinen Aufnahmen beobachtet. Dann sprach er mich an und untersagte mir aufgebracht weitere Aufnahmen zu machen, was ich natürlich nicht tat - schliesslich stand ich auf einer öffentlichen Strasse. Es kam so weit, dass der unfreundliche Herr schliesslich die Polizei rief. Die Beamten bestätigten mir, dass ich eine Genehmigung bräuchte und ich musste abbrechen (daher ist der Film so kurz...).Etwa ein Jahr später zeigte ich einige Fotografien aus derSerie in einer Ausstellung. Ein älterer Herr nahm mich beiSeite und fragte mich vorsichtig: "Sie wissen, dass dasGebäude hier ein Bordell ist?".lichtGeschwindigkeitSchattenstudie 05Titel: Casa Milá (la peredrera), Antonio GaudiOrt: Barcelona, SpanienDatum: 19.07.2003Aufnahmezeitraum: 11:56 - 20:08hFilmformat: 1024 x 768 PixelLänge: 1:24 Min.Für diese Arbeit wurde die bekannte Fassade von Antonio Gaudi 8Stunden lang im Minutenrythmus fotografiert und die Fotos dann in einen Zeitraffer-Film umgewandelt.lichtGeschwindigkeitSchattenstudie 02 / CollageTitel: Calle Trelawny (Collage)Ort: Barcelona, SpanienDatum: 02.07.2003Aufnahmezeitraum: 9:24 - 19:23hFilmformat: 1024 x 768 PixelLänge: 2:15 Min.Für diese Arbeit wurde die Südfassade am Port Olympic 10 Stunden lang im Minutenrythmus fotografiert, digital bearbeitet und dann in einen Zeitraffer-Film umgewandelt.Film, video, videoart - Martin Boettcher - Martin Böttcher:Schattenstudie 01Titel: Carrer de Londres 96Ort: Barcelona, SpanienDatum: 24.06.2003Aufnahmezeitraum: 13:40 - 19:10hFilmformat: 1024 x 768 PixelLänge: 0:49 Min.Für diese Arbeit wurde die klassizistische Fassade in der Eixample von Barcelona 5,5 Stunden lang im Minutenrythmus fotografiert und dann in einen Zeitraffer-Film umgewandelt.Installationen, installations, Kunstinstallationen - Martin Boettcher - Martin Böttcher::traum_statt_venedigVenedig hat sei jeher kreative Geister inspiriert.Literatur, Theater, Musik und Film zeugen davon. In der nichtlinearen Videoinstallation traum_statt_venedigtreten Fragmente dieser individuellen Sichtweisen auf die Stadt in Dialog miteinander - gesteuert durch einen Zufallsgenerator. Auf vier Ebenen werden Bilder, Text, Sprache und Musik zufällig miteinander überlagert. So ergeben sich unzählbare inhaltliche Verknüpfungen und Assoziationen.Entstanden für die Ausstellung "Venezia!" in derBundeskunsthalle in Bonn (2002/2003).Konzeption und Umsetzung:Martin Böttcher und Juliane WernSprecher:Manfred Bastian, Susanne BurkhardSupport:Prof Koob, FG CAD in der Architektur, TU DarmstadtNikola Jarosch, Anja Jungheinrich, Mario Nägler (Studio Four), Daniel Eichler (Hessischer Rundfunk), forum @ www.lingopark.comDie Arbeit wurde mit Macromedia Director in der Programmiersprache Lingo programmiert. So konnten duzende Filmsequenzen, Textfragmente aus mehreren Jahrhunderten Literaturgeschichte, gesprochen oder als Textanimation sowie diverse Musikstücke - alle mit Venedigbezug - auf 4 Ebenen zufällig überlagert werden. Das scheinbar zusammenhangslose Ergebnis überraschte selbst die Macher durch seine athmosphärische Dichte und assoziative Stärke. Bei aller Zufälligkeit - Eines haben die unzähligen Einzelteile gemeinsam: die Liebe zu Venedig.Installationen, installations, Kunstinstallationen - Martin Boettcher - Martin Böttcher:LichteinfallRauminstallation, St. Perpetua, Barcelona, 2004Fabrikfenster, DLP-Projektor, DVD-PlayerDiese Installation besteht aus einem alten Fabrikfenster und einer dynamischen Lichtprojektion und wurde speziell für den Ausstellungsraum in Barcelona generiert. Sie zeigt den exakten Lichteinfall und dessen Verlauf am Tage des 20.11.1975*, wie er an diesem Ort durch dieses Fenster gefallen wäre. Zur Realisierung wurde im Computer ein 3D-Modell vom Ausstellungsraum und Fenster gebaut. Ausrichtung des Gebäudes und geografischer Standort waren weitere Grundlagen für die Berechnung der Sonnenstudie.*Todestag von Francisco Franco, spanischer DiktatorInstallationen, installations, Kunstinstallationen - Martin Boettcher - Martin Böttcher:MomentumMultimediale KunstinstallationFoyer der Villa Urbansmühle, HattersheimRoute Industriekultur Rhein-Main, 18.08.2007Kooperation mit das modular gmbh & co kgMomentum (lat.=Augenblick) ist eine mediale Kunstinstallation im Foyer der Villa der Urbansmühle Südring 75. In Anlehnung an die Kurzgeschichte "one human minute" von Stanislav Lem wird dem Besucher über Videoprojektoren und Lautsprecher ein Einblick in die unfassbare Fülle von Ereignissen eines jeden Augenblicks menschlicher Existenz gegeben. Dabei wird unter dem Zeitmass einer Minute aufgezeigt was in diesem Zeitraum auf der Erde gleichzeitig geschieht.Hier spielen sowohl die zerstörerischen Kräfte der Menschen eine Rolle (Jede Minute wird Regenwald auf einer Fläche von 35 Fussballfeldern abgeholzt), interessante Statistiken (Jede Minute erscheinen weltweit 15 wissenschaftliche Publikationen) als auch ganz profane Aussagen. Diese statistischen Daten werden in Form von Bildern, Filmsequenzen, Textanimationen und Sprache miteinander überlagert. Die Überlagerung ist zufallsgesteuert, und lässt so eine Vielzahl an Interpretationen und kausalen Zusammenhängen zu, die durch die Assoziationen der Besucher lebendig werden. Momentum, nach Th. W. Adornos Definition das "Zeitmass der Erfahung von Kunst".Installationen, installations, Kunstinstallationen - Martin Boettcher - Martin Böttcher:ATEMszenische Wiederbelebung einer FabrikruineLicht- und Klaninstallation, Hattersheim/Main, 2003An drei Abenden besuchten Hunderte die Aufführung eines Stückes, dessen Partitur mit historischen Szenen und der Dramaturgie der Erinnerung beginnt und sich langsam in die Gegenwart vorarbeitet. Das Klangmaterial - beginnend mit dumpfen Maschinengeräuschen - wird abstrahiert, bildet Bezüge zu historischen Ereignissen und kommt schliesslich in der Gegenward an. Die Lichtinszenierung wird mit den entstehenden Klangräumen verwoben; pulsierendes Licht begleitet die Maschinengeräusche durch die Jahrzehnte. Mehrere Kilometer Strom- und Steuerleitungen, dutzende Scheinwerfer, Stroposkope und Nebelmaschienen wurden zur Realisierung der Arbeit installiert.IDEE & KONZEPT: Martin Böttcher & Jürgen Bournot-HennTON UND LICHTTECHNIK: das modular, Andi MalterKLANGCOLLAGE: M.Böttcher, J. Bournot-Henn und Bodo ElselIm Auftrag des Magistrats der Stadt Hattersheim am Main.Ein Projekt der Route der Industriekultur Rhein-Main, gefördert vom Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main mit Mitteln der EU (NWE ENO INTERREG III B NORTH WEST EUROPE und saul sustainable & accessible urban landscapes)siehe auch unter "Presse"Installationen, installations, Kunstinstallationen - Martin Boettcher - Martin Böttcher:LichtLaubLicht- und Klanginstallation für die Luminale08Lightsite, Kurpark Wiesbaden, 10.-12.04.2008Kooperation mit das modular gmbh & co kgDie Installation LICHTLAUB versteht sich als Hommage an die Natur. Auf der kleinen Insel im See des Kurparks findet der Besucher sich in einem magischen Lichtraum wieder, auf dessen grünlich leuchtenden Wänden schemenhafte Blatt- und Zweigmotive zu erkennen sind, die aufglimmen und verblassen und sich dabei langsam verändern. Gleichzeitig flüstern Stimmen aus der Dunkelheit lyrische Texte und Gedichte und entführen den Besucher in die vielschichtige Welt der Natur.LICHTLAUB spielt mit den Grenzen von Realität und Phantasie, Traum und Wirklichkeit. Das grünliche Glimmen der Wände und die fantasievollen Texte erschaffen einen fast unwirklichen Raum in dem der Besucher seinen Assoziationen freien Lauf lassen kann.Die etwa 20qm Wandfläche bestehen aus transluzentemPlexiglas mit einer Beschichtung aus Nachleuchtpigmenten.UV-Strahler in der Vegetation hinter den Wänden blendenin Abständen von einigen Minuten auf und werfen dasSchattenmuster der umgebenden Natur auf die Wände.Diese Muster leuchten dann für einige Minuten selbst-leuchtend nach. Nachleuchtpigmente wurden bisher kaumim künstlerischen Bereich eingesetzt.Kunst am Bau, public art - Martin Boettcher - Martin Böttcher:AntipodeDie Antipode wurde als Kunst am Bau Projekt von der Frankfurter Künstlergruppe KAB für das Gelände der Frankfurter Welle in Frankfurt am Main konzipiert. Die architektonische Umsetzung wurde 2002-2003 durch Martin Böttcher in Kooperation mit dem Darmstädter Büro prosa geplant und realisiert. Die in Lehmbauweise errichtete Skulptur ist begehbar. Im Kugelboden befindet sich eine Projektionsfläche, welche von einer umlaufenden Galerie aus betrachtet werden kann. Die Videoprojektion zeigt Bilder vom antipodischen Punkt, dem Punkt also, der Frankfurt auf der Erdkugel genau gegenüber liegt.Die Antipode wurde am "Tag der Architektur 2004" alsbesonderes Bauwerk geehrt.Um den "Blick durch die Erde" zu ermöglichen reisten die Künstler mit einem Kamerateam nach Neuseeland, charterten dort ein Schiff, welches Sie weit hinaus auf den Pazifischen Ozean brachte. Dort filmten Sie mehrere Tage lang Wellen und Gischt, und knüpften auf den umliegenden Inseln Kontakte zur lokalen Kunstszene. Die so entstandenen Filme sind nun als Dauerinstallation in der Antipode zu sehen, und bilden die Grundlage für wechselnde Ausstellungen verschiedener Videokünstler. Im Rahmen der "open art gallery", welche von der KAB ein Jahr lang kuratiert wurde, kamen auch Neuseeländische Videokünstler nach Frankfurt und zeigten Ihre Arbeiten in der Antipode. Das öffentlich zugängliche Kunstwerk ist eine kleine Oase inmitten der Hektik der Frankfurter Innenstadt.Die Antipode besteht aus einem Holzskellet aus gebogenen Leimbindern, welche innen mit Lehmputz auf einer verlorenen Schalung aus Schilfrohrmatten verputzt wurde. Aussen bekam die Antipode eine hinterlüftete (!) Fassade aus mehrlagigem Kalkzementputz, welche ihren Abschluss in einer Tadelakt-Oberfläche mit Goldpigmenten fand. Diese hochwertige Oberflächenveredelung stammt aus Marroko und wurde hier in dieser Form erstmals in Deutschland realisiert.Die archaische Form und Materialität der Antipode stehtin einem spannungsvollen Kontrast zur kühlen Stahl- undGlasarchitektur der Frankfurter Welle.Über die Jahre ist die "goldene Kugel" hinter der Alten Oper zu einem kleinen Wahrzeichen der Frankfurter Innenstadt und beliebtem Fotomotiv geworden. Im Januar 2007 kam die Antipode zu zweifelhaftem Ruhm als Titelbild des Frankfurter Abfallkalenders "Oskar". Wir hoffen, dass darin kein tieferer Sinn zu suchen ist...Kunst am Bau, public art - Martin Boettcher - Martin Böttcher:Luz y Sombra1. Preis SkulpturenwettbewerbParque Europa, St. Perpetua, Barcelona, Spanien, 2003Support: Andreas KaulBaukosten: ca. 25.000,- EuroDie Skulptur setzt eine Reihe von Projekte fort, die sich mit dem Phänomen von Licht und Schatten auseinandersetzen. Die menschliche Wahrnehmung wird permanent und ganz selbstverständlich mit Licht und Schatten konfrontiert, sodass sich ihr Zauber im täglichen Leben oft dem Bewusstsein entzieht. Mit der Schattenskulptur "luz y sombra" möchte der Künstler die Faszination und die Überraschung die im Schatten liegt auf spielerische Weise zugänglich machen.Im Film sehen Sie eine Schattenstudie der Skulptur. Dafür wurde sie am 24.11.2004 von 10:23 - 17:40h im Minutenrythmus fotografiert. Aus den einzelnen Bildern ist dann ein Zeitrafferfilm erstellt worden.Beschreibung der SkulpturDie Skulptur besteht aus einer Reihe von Stahlstelen, welche aus einer ca. 25qm grossen gestreiften Plattform herausragen. Die T-Profile aus Stahl sind 12cm breit und tief und haben eine Länge von etwa 4,50m. Sie verlaufen exakt in Ost-West-Richtung und haben einen Neigungswinkel von 30 Grad in Richtung Norden. Die Betonplattform, an dessen Rand die Stelenreihe steht ist mit einer schwarz-weiss gestreiften Terrazzo-Oberfläche versehen, welche der Geometrie der Stelenreihe folgt. Sie wurde in eine verlorene Schalung aus Edelstahlprofilen eingegossen und später geschliffen. Die Oberfläche der Stelen wurde ein Jahr lang natürlich bewittert, und dann transparent versiegelt.Funktionsweise der SkulpturDurch das Sonnenlicht entstehen auf der gestreiften Betonplattform vom frühen Morgen an Rautenmuster. Sie verdanke ihre Entstehung den Schatten die von den Stelen geworfen werden. Während die Sonne langsam wandert verändern sich auch die Rautenmuster kontinuierlich bis sie zur Mittagszeit für einen kurzen Moment in einem Streifenmuster auflöst. Bis zum Abend hin bilden sich dann wieder immer feiner werdende Rautenmuster. Wer eine Zeitlang bei der Skulptur verweilt wird die langsame Veränderung bemerken. Wer später wieder vorbeikommt wird sich über die veränderte Erscheinung wundern.Sonstige künstlerische Arbeiten, other artwork - Martin Boettcher - Martin Böttcher:point of view - Schattenspiel IB:100, H:75cm,Acryl, Siebdruckfolie, MDF, 1999Die Arbeit besteht aus einer Acrylglasscheibe, die in einem Abstand von ca 4cm vor eine weisse Rückwand montiert ist. Auf die Glasscheibe sind rasterförmig schwarze Quadrate aufgeklebt. Das Wand-Objekt wird von einem Punktstrahler belechtet. Hierdurch fallen quadratische Schattenflächen auf die Rückwand.point of view - Schattenspiel IB:100, H:75cm,Acryl, Siebdruckfolie, MDF, 1999Die Arbeit besteht aus einer Acrylglasscheibe, die in einem Abstand von ca 4cm vor eine weisse Rückwand montiert ist. Auf die Glasscheibe sind rasterförmig schwarze Quadrate aufgeklebt. Das Wand-Objekt wird von einem Punktstrahler belechtet. Hierdurch fallen quadratische Schattenflächen auf die Rückwand.Sonstige künstlerische Arbeiten, other artwork - Martin Boettcher - Martin Böttcher:point of view - Schattenspiele II (1-3)B:70, H:50cm,Glas, Siebdruck, MDF, 2001Diese Arbeit beruht auf dem selben Prinzip wie "point of view II". Auch hier wurde eine Glasscheibe mit etwas Abstand vor eine Hintergrundplatte montiert. Die insgesamt drei Arbeiten unterscheiden sich durch die verschiedenen Hintergründe. Während die Glasscheibe mit immer dem gleichen blauen Streifenmotiv bedrucktwurde, gibt es als Hintergrund zum einen eine homogeneweisse Projektionsfläche, die beiden anderen wurden mitgelb-weissen bzw. rot-weissen Streifen bedruckt.Weiterentwicklung hier ist, dass die schattenwerfenden Streifen farbig-transparent sind. Somit werfen sie bei Beleuchtung nicht nur farbige Schatten, sondern bleiben auch transparent wodurch sich Farb-Fläche und farbiger Schatten optisch addieren können. Bei den farbigen Hintergründen entstehen darüber hinaus Mischfarben aus Blau, Rot und Gelb. Auf den nebenstehenden Bildern wurden bei zwei Objekten jeweils drei unterschiedliche Betrachter-Standorte fotografiert, um die optischen Veränderungen zu verdeutlichen.point of view - Schattenspiel IIIFassadenskulptur - Studiegrünes Plexiglas, Sandwichplatte, 2001Die Studie zeigt eine Reihe von grünen Plexiglasscheiben, welche in einem regelmässigen Raster aus einer Fassade herausragen. Je nach Sonnenstand werfen die Scheiben unterschiedliche grüne Schattenmuster auf die Fassade. Bei genau vertikalem Sonnenstand (ca. 14:00h) verschwinden die Schatten für einen kurzen Moment ganz.Sonstige künstlerische Arbeiten, other artwork - Martin Boettcher - Martin Böttcher:SiebdruckMartin Böttcher hat 2000/2001 intensiv mit Siebdruck experimentiert. Beispielhaft wird hier die Reihe "reflex mono" vorgestellt."reflex mono" ist eine Reihe von Siebdruckarbeiten auf Papier. Ihre Besonderheit liegt darin, dass sie monochrom sind. Die Motive entstehen durch die unterschiedlichen Schichtdicken der immer gleichen Farbe. Bereiche mit nur einer Schicht Farbe wirken matt, jede zusätzliche Schicht lässt die Oberfläche glänzender werden. Somit reflektiert sie auch mehr Licht. Je nach Standort sieht der Betrachter entweder ein leeres, monochromes Bild, oder ein plastisches Motiv.Bild: reflex mono I, Edition: 5Die spezifischen Besonderheiten der Siebdrucktechnik werden bei "reflex mono" eindrucksvoll herausgestellt. Die Arbeiten sind weder fotografisch noch digital reproduzierbar.Das Motiv muss regelrecht "gesucht" werden, denn es ist nur von ganz bestimmten Perspektiven aus erkennbar.Keramik & PorzellanNach einer Ausbildung zum Keramiker bei Dipl. Designer Bernd Stüber betrieb Martin Böttcher bis 1995 ein eigenes Studio in Frankfurt am Main. Nach langer Pause baut Böttcher derzeit mit seiner Partnerin Corinna Zürcher eine neue Werkstatt in seinem Atelier in Hattersheim auf. Der Schwerpunkt seiner zukünftigen Arbeit wird auf Lichtobjekten aus Porzellan liegen.Bild: Vasenobjekt, weiss glasiert, 1995